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Wapppen von Bredenborn
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Kennen Sie Brede?

Annette von Droste-Hülshoffs Novelle „Die Judenbuche“ und die Geschichte von Bredenborn im 18. und 19. Jahrhundert

Ein Beitrag zum 875jährigen Ortsjubiläum

von

Prof. Dr. Ewald Grothe
Leiter des Archivs des Liberalismus der Friedrich Naumann Stiftung FÜR DIE FREIHEIT in Gummersbach
und Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal
 

 in: Jahrbuch des Kreises Höxter 2003, S. 131-136

 

Das „Dorf B.“ aus der Novelle „Die Judenbuche“ von Annette von Droste-Hülshoff kennt man weit über die Grenzen des Kreises Höxter hinaus. Aber wer kennt das Dorf Brede? In dem „Sittengemälde aus dem gebirgichten Westfalen“ wird neben dem für das Dorf B. Pate stehenden Bellersen auch der nur etwa drei Kilometer nördlich gelegene Ort Bredenborn genannt.

Annette von Droste-Hülshoff hat den historischen Hintergrund ihrer Erzählung über den Mord an einem Juden vermutlich erstmals 1808 anlässlich eines Besuchs bei ihren Großeltern in Bökendorf, bei der Familie von Haxthausen, erfahren. Die Geschichte, die bereits ihr Onkel August von Haxthausen, 1818 in der Göttinger literarischen Zeitschrift „Die Wünschelruthe“ mitgeteilt hatte, verarbeitete die Droste um 1840 zu ihrer Novelle, die 1842 erstmals erschien. Weil aber einige betroffene Personen der tatsächlichen Begebenheit aus den Jahren zwischen 1783 und 1806 zu dieser Zeit noch lebten, entschied sich die Droste für Namensänderungen bzw. zur Anonymisierung. Deshalb sind die Ortsnamen Bellersen und Bredenborn verkürzt. Den Schilderungen von Landschaft, Orten und Bewohnern hat die Dichterin gleichwohl viel Gewicht beigemessen. Sie hat allerdings keine Studie über die Mentalität der Ostwestfalen vorgelegt , sondern ihre vermeintlich dichten Beschreibungen sind literarisch stilisiert, entstellen den „Volkscharakter“ bisweilen bis zur Karikatur. Hier nur wenige Proben:

„Das Ländchen, dem das Dorf angehörte, war damals einer jener abgeschlossenen Erdwinkel ohne Fabriken und Handel, ohne Heerstraßen, wo noch ein fremdes Gesicht Aufsehen erregte und eine Reise von dreißig Meilen selbst den Vornehmen zum Ulysses seiner Gegend machte – kurz ein Fleck, wie es deren sonst so viele in Deutschland gab, mit all den Mängeln und Tugenden, all der Originalität und Beschränktheit, wie sie nur in solchen Zuständen gedeihen.“ Hier lebte, liest man wenig später, „ein Menschenschlag, [der] unruhiger und unternehmender als alle seine Nachbarn“ war, und der, so die Droste in ihren „Westphälischen Schilderungen“, „eine Art wilde Poesie in die sonst ziemlich nüchterne Umgebung bringt, und uns in die Abruzzen versetzen würde, wenn wir Phantasie genug hätten“.

Bei dieser romantisch verklärten und mit unverkennbarer Ironie beschriebenen Gegend und ihren angeblich trotzigen, wilden Bergbewohnern mit dem südländischen Aussehen und Temperament handelt es sich um die Region des südöstlichen Weserberglandes. Die Novelle spielt im Oberwälder Land, das heute verwaltungsmäßig zum Kreis Höxter zählt.

Inmitten dieser Landschaft, am südöstlichen Rand des Steinheimer Beckens und am Beginn des leichten Anstiegs zum Brakeler Bergland, in einer windgeschützten Mulde an einer starken Quelle liegt der Ort Bredenborn. Auch ihm hat Annette von Droste-Hülshoff wenige Worte gewidmet: Das Dorf mit dem Namen „Brede“, das nördlich vom Dorf B. durch das Waldgebiet des Masterholzes getrennt liegt und in dem in der Novelle Friedrich Mergels Onkel Simon wohnt, besteht aus „Lehmhütten und [...] einzelnen bessern Wohnungen von Ziegelsteinen“. Annette von Droste-Hülshoffs Beschreibung des Zustandes eines ostwestfälischen Dorfes ist offensichtlich von der Realität um 1800 nicht sehr weit entfernt. Schließlich hatte sich die Dichterin bei ihren wiederholten Besuchen auf dem Bökerhof in Bökendorf und auf der Abbenburg zwischen Bredenborn und Bellersen genau umgesehen und die Landschaft samt ihren Bewohnern aus eigener Anschauung kennengelernt.

Bredenborn, erstmals erwähnt vor genau 875 Jahren in der Gründungsurkunde für das Kloster Marienmünster (1128), zählte Mitte des 18. Jahrhunderts ganze 120 Häuser. Neben der Wohnbebauung existierte bereits seit 1652 eine Kirche, ein steinernes Amtshaus, ein städtischer Keller sowie ein Schulgebäude. Seit spätestens 1334 war Bredenborn befestigt und mit Stadtrechten versehen. Nach 200 Jahren im klösterlichen und 300 im bischöflichen Eigentum, dabei zeitweilig verlehnt an die Freiherren von Haxthausen, wurde Bredenborn seit 1618 schließlich unter der Herrschaft des Paderborner Domkapitels verwaltet. Im Zuge der Säkularisation im Jahre 1802/03 und endgültig seit 1814/15 wurde die winzige Stadt mit ihren nicht einmal 800 Einwohnern in das Territorium des Königreichs Preußen eingegliedert.

Die Zeiten gegen Ende des 18. Jahrhunderts waren nicht leicht. Zwar sagte man „Unter dem Krummstab läßt`s sich gut leben“, denn in den geistlichen Territorien des Alten Reiches waren Militärdienst und Abgabenlast weitaus erträglicher als unter den absolutistisch regierenden weltlichen Fürsten. Aber von einer Idylle kann bei den ökonomisch äußerst bescheidenen Zuständen in den Ortschaften des hochverschuldeten Hochstifts Paderborn keine Rede sein. In einer Beschreibung des Paderborner Kriegs- und Domänenrats von Pestel aus dem Jahr 1803 findet sich folgende Passage: „Bredenborn im Oberwaldischen Kreise, nur durch einen Hügel von Vörden entfernt, hat mit diesem Orte beinahe ganz gleiche Verhältnisse. Es ist ein offenes und zerstreut liegendes Städtchen, was deshalb einen großen Umfang einnimmt. Es hat weder Straßen noch Steinpflaster, noch weniger Mauern und Tore, und der leimige Boden bewirkt bei Regenzeit eine Unreinlichkeit, die für Menschen und Vieh mit der größten Unbequemlichkeit verbunden ist.“ Durchreisende beklagten regelmäßig die unbefestigten Straßen in den Orten, die obendrein „voll Kot“ seien. So liest man noch in einer Beschreibung der preußischen Verwaltung im 19. Jahrhundert über die kleinen Landstädte im südlichen Ostwestfalen: „Ihr Zustand gleicht auch völlig dem der Dörfer. [...] Vörden, Bredenborn, Willebadessen, Gehrden, Peckelsheim würde sehr viel Ehre geschehen, wenn man sie mit manchem Dorfe vergleichen wollte.“

Die Beschreibung Pestels von 1803 fährt mit einem Blick auf die Verwaltungszustände fort: „Bredenborn ist eine landtagsfähige und Mediatstadt, und das Domkapitel hat hier einen Amtmann, der so wie in Lippspringe die Jurisdiktion ausübt. Doch steht der Magistrat mit den Bewohnern in allen übrigen Sachen unter dem Geheimen Ratskollegium, worin es sich hier gegen Lippspringe unterscheidet, wo das Domkapitel überall die erste Kognition [d.h. Gerichtsbarkeit, E.G.] hat. Es hat dieser Ort 154 Häuser, wovon 118 mit Stroh gedeckt sind, darin leben 757 Seelen und darunter keine Juden. Die Feldmark ist zwar bedeutend größer als die von Vörden, doch in Hinsicht der Fruchtbarkeit und des Ertrages derselben ziemlich gleich. [...] Der Magistrat besteht aus zwei Bürgermeistern, einem Camerarius, zwei Gemeinheitsherren, sechs Deputierten.“

Die Verwaltung der Paderborner Landstädte, die den Status sogenannter Minderstädte besaßen, weil ihnen das Stadtrecht lediglich als Folge ihrer Befestigung im Spätmittelalter verliehen worden war, war äußerst schlank ausgebaut. Der Amtmann und die elf Ratsherren standen ganz in Abhängigkeit vom Domkapitel einerseits und von dem Adelsgeschlecht der Freiherren von Haxthausen andererseits, das die Gegend beherrschte. Neben der Gerichtsbarkeit des Domkapitels und des Geheimen Rats, die sich vor allem auf Privatrechtsfälle und Berufungssachen beschränkte, übten die Haxthausener Barone, zumal sie auch seit Ende des 16. Jahrhunderts Bredenborn lange Jahre als Pfand des Domkapitels besaßen, die niedere Strafjustiz im Ort aus.

Etwa die Hälfte der Bredenborner Einwohner lebte vom Ackerbau, nur wenige von der Viehzucht. Aber die Landwirtschaft wurde insgesamt als vernachlässigt beschrieben. Über die Qualität der Böden waren sich die Berichterstatter uneins. Hieß es 1803, daß die größere Fläche der Feldmark nicht mehr Erträge als in Vörden erbringe, so bemerkte eine andere Quelle „Bredenborn [sei] ein kleines Städtlein in einem anmutigen und fruchtbaren Revier, woselbst herrliches Korn wächst“.

Die ausgedehnten Waldungen bildeten den bedeutendsten Wirtschaftsfaktor Bredenborns im 18. Jahrhundert. Denn dem Wald kam ein hoher Nutzwert zu, lieferte er doch Brenn- und Bauholz und diente überdies als Futterreservoir. Größter Grundbesitzer war das Paderborner Domkapitel, das auch über einen eigenen Förster verfügte. Nach einer Vermessung des Jahres 1759 gehörten den Domherren rund 280 Morgen Saatland, 105 Morgen Wiesen, zwei Morgen Gärten, drei Morgen Fischteiche und 838 Morgen Wälder. Einer Schätzung Anfang des 19. Jahrhunderts zufolge entsprach dies einem damaligen Gegenwert von 30.000 Talern. Daneben verfügten auch die Freiherren von Haxthausen über bedeutende Waldbestände in unmittelbarer Nähe Bredenborns. Immerhin grenzte ja auch deren Gutshof, die Abbenburg, an das zwischen Bellersen und Bredenborn gelegene Waldstück mit dem in der „Judenbuche“ erwähnten und noch heute geläufigen Namen Masterholz.

Eigentums-, Besitz- und Nutzungsrechte an den Waldungen um Bredenborn waren äußerst schwer durchschaubar. So schrieb zum Beispiel der Domänenrat von Pestel: „Eigene Waldungen hat dieser Ort nicht, dagegen sind dessen Einwohner in mehreren Privatforsten interessiert.“ Dieses Interesse beanspruchten allerdings auch die domkapitularischen sowie Haxthausenschen Förster für ihre jeweiligen Herren. Somit kam es unweigerlich zum Konflikt. Bredenborn stellte dabei keineswegs eine Ausnahme dar. Denn der Holzdiebstahl als Folge eines vermeintlichen oder tatsächlichen Nießbrauchsrechts entwickelte sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem wahren Massendelikt. In Preußen wurden außerhalb der Rheinprovinz 1850 rund 35.000 „gemeine“ Diebstähle und 265.000 Holzdiebstähle registriert. Die Nutzungsrechte an den Bredenborner Wäldern waren seit dem 16. Jahrhundert umstritten. In wiederholten Prozessen, in die sogar das Reichskammergericht eingeschaltet war, wurde den Bredenborner Einwohnern das Sammeln von Lese- und Fallholz zugestanden. Strittig blieb hingegen das eigenmächtige Schlagen von Bauholz.

Von den Haxthausenschen Förstern sind mehrere Berichte über sogenannte Holzfrevel überliefert. Dabei werden etliche Einwohner namentlich als Täter aufgeführt, die in nicht seltenen Fällen auch das Leben des Försters bedrohten. Selbst der Amtmann und der Kaplan wurden beim Baumfällen auf frischer Tat ertappt. August von Haxthausen klagte über die willkürliche Erweiterung angeblich überlieferter Nutzungsrechte: „Hat der Bauer das Recht, ins Holz zu gehen, und gewisse Gerechtsame auszuüben, so bleibt er nie bei diesen stehen, er dehnt sie stets aus, ja er nimmt geradezu fort, was er ohne Gefahr glaubt fortbringen zu können, er verdirbt und ruinirt das Holz, um es in die Cathegorie seiner Berechtigung zu bringen. Es ist dem Eigenthümer ganz ohnmöglich, eine strenge Aufsicht zu führen, denn es thäte fast Noth, bei jedem Baum einen Förster anzustellen.“ Bereits die Anzahl, aber ebenso der soziale Status der Übeltäter zeigt, wie sehr sich die Bredenborner beim Holzhauen im Bollkasten oder im Masterholz im Recht fühlten. Aus ihrer Sicht beanspruchten sie lediglich ein altes historisches Recht und begingen keine Rechtsverletzung.

In der „Judenbuche“ kommt dem „Holzfrevel“ eine entscheidende Rolle zu. Annette von Droste-Hülshoff beschreibt die wiederholten Auseinandersetzungen sehr anschaulich: „Dreißig, vierzig Wagen zogen zugleich aus in den schönen Mondnächten mit ungefähr doppelt soviel Mannschaft jedes Alters, vom halbwüchsigen Knaben bis zum siebzigjährigen Ortsvorsteher, der als erfahrener Leitbock den Zug mit gleich stolzem Bewußtsein anführte, als er seinen Sitz in der Gerichtsstube einnahm.“ Die Selbstverständlichkeit des Einforderns eines angestammten Rechtes wird hier ebenso deutlich wie das fehlende Unrechtsbewußtsein auf der einen sowie das Selbstbewußtsein der Bürger und Bauern gegenüber dem adeligen Eigentümer auf der anderen Seite. Hier wurde der soziale Konflikt offen ausgetragen, er drohte zu einem förmlichen Krieg gegen die Wohlhabenderen zu eskalieren.

Im Jahre 1802 weitete sich der Streit aus und wurde beim zuständigen Gericht des Hochstifts Paderborn anhängig. Die Säkularisation unterbrach den Rechtsstreit. Morddrohungen gegen den Förster und weitere Feindseligkeiten führten dazu, daß der preußische Landrat um 1820 sogar die Stationierung eines Militärkommandos erwog. 1827 genehmigte das Oberlandesgericht Paderborn schließlich den Bredenborner Einwohnern aufgrund von Gewohnheitsrecht das Holzschlagen in den genannten Wäldern. Aber erst die Ablösung des Eigentums am Wald im Zuge der Revolution des Jahres 1848 beendete dauerhaft den Streit.

Im selben Jahr 1848 verstarb auch Annette von Droste-Hülshoff. Ihr Anliegen war es, die „Geschichte eines Algierer Sklaven“ zwar literarisch stilisiert, aber an den möglichst originalgetreu beschriebenen Schauplätzen im „gebirgichten Westfalen“ spielen zu lassen, und dabei nicht nur ein Landschaftsbild, sondern zugleich auch ein „Sittengemälde“ zu geben. In der Schilderung des Dorfes Bredenborn und des Waldnutzungsstreits der Einwohner mit den Freiherren von Haxthausen ist ihr dies eindrucksvoll gelungen.

 

Literatur:

  • Droste-Hülshoff, Annette von: Historisch-kritische Ausgabe. Bd. 5: Prosa., 2 Tle., bearb. v. Walter Huge, Tübingen 1978/1984.
  • Grothe, Ewald: Bredenborn im Kreis Höxter. Aus der Geschichte eines westfälischen Dorfes. In: Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter, Nr. 55, Herbst 1987, S. 10-12.
  • Grothe, Ewald: Kriegswirren und Stadtausbau. Bredenborns Entwicklung Spiegel westfälischer Ortsgeschichte. In: Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter, Nr. 57, Ostern 1988, S. 29.
  • Haxthausen, August Freiherr von: Ueber die Agrarverfassung in den Fürstenthümern Paderborn und Corvey und deren Conflicte in der gegenwärtigen Zeit nebst Vorschlägen, die den Grund und Boden belastenden Rechte und Verbindlichkeiten daselbst aufzulösen, Berlin 1829.
  • Keck, Anton: Entstehung und Entwicklung der Gemeinde Bredenborn. Aus dem Nachlaß des stud. Hermes und den Bredenborner Akten zusammengestellt. In: Heimatborn 3 (1923), S. 39-43, 46 f.
  • Keck, Anton: Der „dreihundertjährige“ Krieg zwischen v. Haxthausen und Bredenborn. In: Dreizehnlinden. Beilage zur „Höxterschen Zeitung“, Oktober/November 1924.
  • Keck, A.[nton]: „Holzfrevel” in den um Bredenborn liegenden Waldungen im 18. Jahrhundert. In: Heimatbuch des Kreises Höxter 1 (1925), S. 90-95.
  • Keck, Anton: Das domkapitularische Gut in Bredenborn. In: Heimatborn 9 (1929), S. 31 f., 35 f., 40.
  • Keinemann, Friedrich: Das Hochstift Paderborn am Ausgang des 18. Jahrhunderts. Verfassung, Verwaltung, Gerichtsbarkeit und soziale Welt. 3 Bde., Bochum 1996 (= Dortmunder historische Studien, 10).
  • Krus, Horst-D.: Mordsache Soistmann Berend. Zum historischen Hintergrund der Novelle „Die Judenbuche“ von Annette von Droste-Hülshoff, Münster 1990 (= Schriften der Droste-Gesellschaft, 19), 2. Aufl. Höxter 1997.
  • Mooser, Josef: „Furcht bewahrt das Holz“. Holzdiebstahl und sozialer Konflikt in der ländlichen Gesellschaft 1800-1850 an westfälischen Beispielen. In: Heinz Reif (Hg.), Räuber, Volk und Obrigkeit. Studien zur Geschichte der Kriminalität in Deutschland seit dem 18. Jahrhundert, Frankfurt a. M. 1984, S. 43-99.
  • Moritz, Karl Philipp: Annette von Droste-Hülshoff. Die Judenbuche. Sittengemälde und Kriminalnovelle, Paderborn usw. 1980 (= Modellanalysen Literatur, 3).
  • Oeke, Wilhelm: Die Örtlichkeiten in der „Judenbuche“ der Annette von Droste-Hülshoff; zugleich eine Flurnamensammlung aus dem Kreise Höxter. In: Die Warte 13 (1952), S. 68 f.
  • Pöppel, Diether: Stadt und Pfarrei Bredenborn. In: Jahrbuch Kreis Höxter 1995, S. 187-196.
  • Rölleke, Heinz: Annette von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche, Frankfurt a.M. 1972 (= Commentatio, 1).
  • Tiggesbäumker, Günter: Auf den Spuren des Bökendorfer Romantiker-Kreises und Annette von Droste-Hülshoffs. In: Walter Gödden (Hg.), Westfälische Dichterstraßen. Bd. 1: Südostwestfalen, Münster 1996, S. 57-92.